Memory-Methode

Aus zwei verdeckt gezogenen Begriffen, welche zu einem bestimmten Thema erfasst wurden, werden neue Begriffe formuliert und zusammengesetzt. (z. B. Zeit + Internet: Das Internet ist zeitlos.)

Organisation

  • Dauer:
    Kurz (bis ca. 30 Minuten)
  • Schwierigkeit:
    mittel
  • Gruppengrösse:
    5 bis 10 Personen

Description Long

Alle Workshopteilnehmenden notieren sich innerhalb von 2 Minuten so viele Begriffe zu einem bestimmten Thema wie möglich auf Zettel. Diese werden anschliessend verdeckt auf dem Tisch ausgelegt. Der/Die erste Teilnehmende zieht sich zwei zufällig gewählte Zettel und versucht daraus einen Begriff oder Satz zu bilden. Der neu gebildete Zusammenhang wird von den Teilnehmenden genau umschrieben und die Relevanz zum Thema erläutert.

 

Illustration

Vorbereitung

  1. Zettel mit Begriffen erstellen (innerhalb von 2 Minuten)
  2. Begriffe überprüfen
  3. Zettel mit Begriffen umdrehen und mischen
  4. Die Workshopteilnehmenden decken nacheinander zwei Begriffe auf.
  5. Bildung eines neuen Begriffes oder eines Satzes

Durchführung

Bevor die Workshopteilnehmenden die Begriffe notieren, sollte bereits im Vorhinein ein Oberthema festgelegt werden. Werden wahllos Begriffe notiert, wird es zu komplex einen Begriff zum entsprechenden Thema zu bilden. Bevor die Zettel mit den Begriffen umgedreht werden, sollte zudem kontrolliert werden, dass die einzelnen Begriffe nicht zu oft wiederholt wurden.

 

Tipps aus der Praxis

Die Methode kann drinnen, wie auch draussen angewendet werden, das einzige Material, welches benötigt wird, ist im Punkt 8 ersichtlich.

 

Materialliste

  • Karten (leer)
  • Pinnwand
  • Post-It Zettel
  • Buntstifte, Filzstifte
  • Stecknadeln

Referenzen

Diese Methode wurde von Marcel Geiser, Marco Barmettler, Marc Willimann und Martina Bircher, Studierende der Hochschule Luzern innerhalb der CreaLab Summerschool 2018 entwickelt.

 

 

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